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Vom Dritte-Welt-Laden zum Eine-Welt-Laden

Im Herbst 1983 wurde von Jugendlichen des Gymnasiums Vaterstetten der Eine-Welt-Laden Baldham gegründet. Von Anfang an befindet sich der Laden im Katharina-von-Bora-Haus. Seit seiner Gründung wird der Laden von einem Team aus Ehrenamtlichen beider Konfessionen betrieben.
Angeboten werden Verbrauchsgüter wie Tee, Kaffee, Kakao, Schokolade, Honig und Gewürze sowie Gebrauchsgüter wie zum Beispiel: Schmuck, Spiel- und Papierwaren, Kerzen, Keramik und Körbe.
Zunächst im Keller gelegen, danach im Erdgeschoss, befindet sich der Eine-Welt-Laden seit dem Umbau nun direkt im Eingangsbereich des Kinderhauses Katharina-von-Bora.
Neben dem Ladenverkauf gibt es regelmäßige Angebote nach den Gottesdiensten in den evangelischen Kirchen Baldham und Zorneding und in den katholischen Kirchen in Baldham und Vaterstetten. Bei verschiedenen Veranstaltungen wie zum Beispiel am Weihnachtsmarkt, wird eine Auswahl des Sortiments dargeboten. Obwohl sich das Warenangebot stark verändert und erweitert hat, bleibt die Zielsetzung dieselbe:
Der Verkauf der Produkte ermöglicht den Menschen in ihren Heimatländern ein menschenwürdiges Leben. Dank Preisgarantien, fairen Arbeitsbedingungen und langfristigen Abnahmeverträgen erwirtschaften sie ihren Lebensunterhalt.

Die Zielsetzung entspricht dem Grundgedanken der gepa und anderen Fair-Handelsorganisationen. 1975 gab es in Deutschland 40 Weltläden. Zehn Jahre später waren es bereits 200. Leitmotiv war und ist: Wandel durch Handel – und der Slogan „Jute statt Plastik“ wurde allgemein bekannt.

Der gepa Kaffeepreis: (Quelle: www. gepa.de) (2011)
Die Gesamtkosten teilen sich, bezogen auf den Endkundenpreis, (grob vereinfacht), in 4 Gesamtblöcke auf:
• Rund 30% bleiben bei den Genossenschaften
• 35% entfallen auf Weiterverarbeiter, Staat (20% durch Mehrwert- und Kaffeesteuer) und Siegelgebühren
• Rund 15% verdient der Einzelhandel (siehe auch nächster Absatz)
• Rund 20% sind gepa-eigene Kosten wie Produktentwicklung, Vertrieb

Seit Bestehen des Ladens werden aus den Einnahmen soziale Projekte und Aktionsgruppen unterstützt. Zum Beispiel:
• Bildungsprojekte für Frauen, Kinder und Jugendliche
• Pflanzaktionen und Solarprojekt (Kocher, Lampen)
• langjährige Unterstützung für Usuka (Kindergarten) und Makoga in Tansania und beim Aufbau eines Krankenhauses in Ronda Alta in Brasilien
• Katastrophenhilfe: z. B.: Flut in Bangladesh und den Philippinen, Schnellhilfe in Ruanda, Erdbeben in Haiti, Syrienhilfe

sb | 17. Dezember 2014, 17:47 |

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