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Brunch mit den Flüchtlingen am 2. Weihnachtstag

Ihre Gesichter verunsichert – so kamen sie zu uns: Menschen, die wir nur unter dem Namen „Flüchtlinge“ kennen. Mitten am Weihnachtsfest kamen Gemeindemitglieder, Helferinnen und Helfer zusammen, um hundert Gästen einen zweiten Weihnachtsfeiertag zu bereiten. Seit Tagen füllte sich der Vorraum in der Petrikirche: mit Orangen, Mandarinen, Speisen. Toll, was die Gemeindemitglieder für diesen Vormittag gespendet haben. Ebenso unglaublich: die großzügigen Spenden der Firma Kugler. Ihre Speisen waren reichhaltig und köstlich! Und dann? Auf Englisch und Deutsch, auf Arabisch und Französisch und ganz oft mit Händen und mit Füßen: Verständigung zwischen Gastgebern und Gästen, den Jugendlichen unserer Gemeinde und den Menschen, die sich so fremd fühlen. Und als habe ein großer Segen über uns allen gelegen: Im Garten haben wir Federball und Fußball gespielt, gegessen und gelacht – für drei Stunden heiteres Leben. „Ich fühle Frieden“, so sagte einer unserer Gäste. Für viele von uns haben „Flüchtlinge“ auf einmal Gesichter bekommen. Die Gesichter strahlen: nicht nur ihre, sondern unsere auch. Es war eine kostbare Begegnung, durch die wir uns alle zutiefst beschenkt fühlen. Danke an Birgitt Stegmann, an Arno Weil, an die Helferinnen und Helfer, an Sie alle – was für ein Weihnachtsfest! Ihr Stephan Opitz

B.G. | 10. Februar 2016, 14:16 |

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