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Neue Orgel in Auftrag gegeben

Vor zwei Jahren haben wir unsere erste Sitzung des Orgelausschusses abgehalten. Lange und in¬tensiv haben wir miteinander gerungen und nach einem geeigneten Platz für die neue Orgel in der Petrikirche gesucht. Dabei ging es nicht nur um die Akustik, sondern auch um die Frage, wie sich ein neuer Orgelkörper in die bestehende Kirche einfügen kann. Eine Zeit lang sah es so aus, dass die neue Orgel mittig im Altarraum plaziert werden sollte. Aber dann hätte das Fenster in der Altarwand weichen müssen. Für viele Gottesdienstbesucher wäre das ein herber Verlust gewesen. Die Petrikirche ohne ihr Altarfenster – undenkbar! Sollte die Orgel vielleicht doch auf die Empore wandern? Da die Decke der Empore nur 2,30 m hoch ist, schied diese Lösung von Anfang an aus. Das blieb auch so. Aber dann entstand eine neue Idee, der Orgelausschuss, Kirchenvorstand und Organisten einstimmig zugestimmt haben. Die neue Orgel der Petrikirche wird nicht auf der Empore, sondern an der Emporenwand positi¬oniert werden und somit ihre ganze Klangfülle im Kirchenraum entfalten. Zwei Hauptwerke umgeben jeweils links und rechts ein kleines Orgelpositiv, das auch von der Empore aus manuell bespielt werden kann.
Der große Spieltisch der Orgel wird sich aber nicht auf der Empore, sondern dort, wo die alte Orgel bisher stand, befinden. Von dort aus wird die Orgel elektronisch angesteuert, der Organist hat Sichtkontakt zu Gemeinde und Liturgen.
Orgelbaumeister Josef Maier aus Hergensweiler wird uns diese kleine, aber feine Orgel bauen. Am Reformationstag 2017 – zum 500-jährigen Reformationsjubiläum – wird die Petrikirche eine neue Orgel besitzen.
Bis dahin suchen wir noch fleißig Spender und Orgelpaten, aber ich bin fest entschlossen, dass wir das gemeinsam schaffen und uns dann an dem neuen Instrument freuen werden.

B.G. | 21. September 2016, 20:10 |

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