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Der Garten guter Gedanken

Ausgetrocknet ist nicht nur der Boden, wenn die Flüsse begradigt und die Moore trocken gelegt sind. Im übertragenen Sinne ausgetrocknet sind auch Menschen, denen geistige Nahrung fehlt. Wenn in der Religion der Christen (oder auch der
Buddhisten) von Durst die Rede ist, dann geht es
nicht um den Durst im oberflächlichen Sinne, auch wenn der bekanntlich „schlimmer als
Heimweh“ sein kann. Es geht um etwas, was das Leben unbedingt erfordert. Von ihm handelt die Jahreslosung 2018.

Christus spricht:
„Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle lebendigen Wassers
umsonst.“

Aus der Quelle lebendigen Wassers schöpfen, von Jesus und seiner Botschaft, das ist nicht schwer. Man muss sich das „Wasser“ aber auch geben lassen und aufnehmen. Man erhält es in Gottesdiensten, aber auch durch persönliches Bibel-
lesen. Es fließt auch bei guten Gesprächen. Eine große Hilfe ist die Erwachsenenbildung mit ihren Veranstaltungen – in der Petrigemeinde etwa im Frauenfrühstück oder im Religionsunterricht für Erwachsene.

Es mag zwar so aussehen, dass „lebendiges Wasser“ eigentlich Durst nach mehr macht. Aber dieser Eindruck entsteht, weil aus dem Wasser etwas wächst. Am Ende steht ein Garten guter Gedanken, der die Menschen erfreut und zur Ruhe kommen lässt.
Ihr Gereon Sedlmayr

B.G. | 5. Februar 2018, 16:26 |

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