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Drei Fragen an Architekt Detlef Wallishauser

Redaktion: Herr Wallishauser, wie schaffen Sie es, immer den vorgegebenen Kostenrahmen einzuhalten?
D.W.: Ich versuche gleich von Anfang an, alle Punkte anzuschauen und gemeinsam mit
dem Bauherrn zu diskutieren. Fehlkalkulationen entstehen oft durch mangelnde Kommunikation, z.B., wenn der Bauherr sich für sein Bauvorhaben viel und meist ein Optimum wünscht, der Planer sich aber nicht traut zu sagen, dass das in dem vorgegebenen Kostenrahmen nicht möglich ist. Bei einem Umbau ist natürlich immer ein Restrisiko von Unvorhersehbarem vorhanden, und da ist es gut, wenn mit ein paar Reserven kalkuliert wurde – die dann, falls sie nicht gebraucht werden, für vielleicht zuvor gestrichene Wünsche wieder zur Verfügung stehen.

Red.: Was gewinnt die Petrigemeinde durch den Umbau des Gemeindehauses?
D.W.: Das Dach wird wieder dicht und die Gebäudehülle im Umbaubereich thermisch saniert. Die Fensterfronten mit Dreifachverglasung werden durch das Anheben des Dachs größer und damit die Räume heller und freundlicher. Saal, Gruppenraum und Küche liegen dann auf einer Ebene mit dem Kirchenraum und dem Gemeindezentrum und sind damit barrierefrei erschlossen.
Red.: Die Wahl am 21.10. gibt dem Umbau einen straffen Zeitplan vor. Ist das zu schaffen?
D.W.: Ja, wenn nichts Unvorhersehbares passiert und beim Dacherneuern das
Wetter mitspielt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der gesamten Kirchengemeinde, dem Bauausschuss und Stephan Opitz für die gute Zusammenarbeit bedanken. Sie leisten durch die sehr gute Vorarbeit, d.h. Gruppen umlegen, Gemeindehaus leerräumen, immer ansprechbar zu sein etc. einen großen Beitrag zum Gelingen des Bauvorhabens.

Das Interview führte Karin Dreher.

B.G. | 18. Mai 2018, 17:47 |

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