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Hunger nach Gerechtigkeit

„Seit ich zwölf Jahre alt war, habe ich auf der
Straße Müll aufgesammelt, um ihn an einen
Recyclinghändler zu verkaufen, Plastik, Pappe
und Metall vor allem. Mein Vater war als Tagelöhner
angestellt und hat die Abwasserkanäle
entlang der Häuser sauber gemacht. Mit 15
wurde ich verheiratet. Auch mein Mann hat die
Kanalisation und die Toilettengruben von Wohnhäusern
gereinigt. Meine Kinder haben auch als
Kanalreiniger gearbeitet. Das Müllsammeln war
sehr hart, ich bin täglich weite Strecken gelaufen.
Abends habe ich nur wenig gegessen.“

Seethamma Derangula aus Guntur, 50 Jahre alt,
verwitwet, ehemalige Müllsammlerin, ist durch
die Mithilfe einer Partnerorganisation von Brot für
die Welt jetzt für die Stadtreinigung tätig. Sie bekommt
ein festes Gehalt, 9.000 Rupien im Monat,
und kann sich davon ordentliches Essen leisten.

Seit nunmehr über 60 Jahren setzt sich Brot für
die Welt für eine bessere Welt ein. Zahllosen
Menschen konnte schon geholfen werden, aber
auch in diesem Jahr bittet Brot für die Welt um
Ihre Unterstützung – und mit Brot für die Welt
auch Ihre Petrigemeinde.

B.G. | 22. November 2019, 19:06 |

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